TUMORMARKER

Fragen Sie …

  • nach den CEA/CA-19.9-Werten vor, während und nach der Behandlung und notieren Sie sich diese.

Tumormarker sind Stoffe, die von den Krebszellen gebildet werden. Sie können im Blut, im Urin oder in anderen Geweben gefunden und nachgewiesen werden. Beim kolorektalen Karzinom werden vor allem zwei solcher Marker im Blut gefunden: CEA, auch Carcinoembrionales Antigen genannt, und CA-19.9, das Carbohydrate Antigen.

Der Grenzwert für das CEA liegt bei < 4.6 ng/ml für das CA-19.9 bei < 37 U/ml.

Erhöhte Werte von CEA oder CA-19.9 alleine sind nicht geeignet für die Diagnose einer Krebserkrankung. Sie können nämlich auch bei nicht bösartigen Erkrankungen, wie z.B. bei Entzündungen der Leber oder der Lunge oder das CEA bei Raucherinnern und Rauchern und das CA-19.9 bei Frauen während der Schwangerschaft, erhöht sein.

Der Verlauf der Tumormarker kann während der Therapie über das Ansprechen auf die Behandlung Auskunft geben. In der Regel werden die Tumormarker einmal pro Monat bestimmt. Nach abgeschlossener Therapie sind diese ein wichtiges Instrument, um ein eventuelles Wiederauftreten der Krebserkrankung erkennen zu können. Bei verdächtigen, wiederholt erhöhten Werten werden deshalb in der Regel weitere Untersuchungen durchgeführt, zum Beispiel eine Koloskopie (Darmspiegelung) und/oder eine Computertomographie (CT).

Im ersten Jahr nach abgeschlossener Therapie wird der CEA-Wert alle 3 Monate, danach 2 Jahre lang alle 6 Monate und anschliessend weitere 2 Jahre jährlich bestimmt.